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Leben und Leben genießen

Schmetterling

Fast hätten wir ihn beim Wandern auf dem Kronberg (1.663m/CH) übersehen, diesen großen Schmetterling, der sich auf den Steinen sonnte. Es ist ein Admiral und er gehört zu den Wanderfaltern, die jedes Jahr aus dem Mittelmeerraum bei uns einfliegen. Dabei muss er die Alpen überqueren und schafft eine Höhe bis zu 2.000m. Im Herbst fliegt er wieder nach Süden, um zu überwintern. Wir dachten, während er sich sonnte, über das Leben nach...
  1. Jedes Lebewesen hat seinen Werdegang
    Der Schmetterling hat seine Entwicklung vom Ei zur Raupe, um nach der Verpuppung ins Leben zu fliegen. Der Mensch hat seine Lebenszeiten, vom Säugling bis ins hohe Alter. Gott schenkt allen Lebewesen - Pflanzen, Tieren und Menschen – Lebenszeiten zum Gestalten und Erleben.
  2. Leben ist nicht Stillstand
    Alles, was lebt, ist in Bewegung für Belange zur Lebensunterhaltung. Das bringt ständige Veränderungen der Lebensgestaltung mit sich und auch immer wieder Ortswechsel, wie sie der Admiral uns vorlebt.
  3. Leben braucht Pausen
    Der Schmetterling sonnt sich auf den Steinen. Für uns Menschen gibt es unendlich viele Möglichkeiten, um Ruhe- und Erholungspausen zu gestalten. Für uns Christen kann die Hinwendung zu Gott in Gebet und Gottesdienst eine Zeit des Innehaltens und Stillwerdens werden.
Wir Menschen können überall Wohltuendes für das Leben finden und haben die Möglichkeit, Gott für alles Geschaffene immer wieder zu danken und uns daran zu freuen wie mit diesem Gebet...
 
Gott, wir danken dir
für alles Geschaffene
auf unserer Erde:
 
für Tiere im Wasser,
hoch in der Luft
und unter der Erde;
 
für alle Pflanzen,
die grünen und blühen
und Früchte tragen;
 
für Flüsse und Meere,
Tau, Eis und Regen;
 
für Wolken und Wind,
Sonne, Mond und Sterne;
 
für alle Menschen
auf den Erdteilen,
deren Wirken und Leben
dein liebevoller Blick
begleitet und beschützt; 
 
für alles sehr Kleine
und das Riesengroße;
für Farben und Formen
und deinen Regenbogen,
unter dem alles lebt
mit deiner Zusage:
"Ich bin immer da!"
 
 
 
Foto: Heidi Bittner
Text: Sr. Ursula Bittner