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November - der Monat des Rückzugs

Ein Gang durch die Landschaft lässt uns bewusst werden, Herbstdass das Jahr sich langsam dem Ende nähert. Auch die Natur stellt sich darauf ein. Bäume wie diese Kopfweiden haben ihre Blätter verloren. Durch die kahlen Äste wird der Horizont sichtbar. Die Farben verschwinden bis auf wenige Ausnahmen. Saatkrähen sammeln sich zum Übernachten auf Baumkronen. Mit den Kranichen sind die letzten Vögel Richtung Süden gezogen. Die Sonne scheint weniger. Dadurch verändern sich die Temperaturen und das Tageslicht. Nebel, Regen, Frost und Sturm stellen sich langsam ein.

Alles steht auf Rückzug, auch für den Menschen, denn er verbringt mehr Zeit in Räumen als im Freien. Jeder hat da seine eigene Weise der Gestaltung. Für manchen gehören mehr Ruhe- und Stille-Zeiten dazu, um über das eigene Leben nachzudenken; über das Vergangene, an das man sich erinnern kann; über den augenblicklichen Verlauf in Beruf, Familie und Gesellschaft; über Wünsche an die Zukunft, besonders in Richtung Gesundheit und soziale Sicherheit.

Für uns Christen ist dabei der Blick auf Gottes Wirken in unserem Leben wichtig; in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wie es diese Gedanken von Pfarrer Kurt Weigel ausdrücken:

Lass gehen, was war.
Lass sein, was ist.
Lass kommen, was wird.  
 
Gott war.
Gott ist.
Gott wird mit dir sein.  
 
(Kurt Weigel)
 
Foto: Heidi Bittner
Text: Sr. Ursula Bittner