Barmherzige Schwestern

Unsere Entstehungsgeschichte

1628   kommen Kapuzinessen aus St. Omer/Flandern nach Paderborn

1633   gründet Vincenz von Paul zusammen mit Louise von Marillac die Filles de la charitèKapuzinessenkloster

1660    erfolgt die Einrichtung eines Klostergebäudes für die Kapuzinessen durch Fürstbischof Adolf von der Reck

1697   gründet der Priester Ludwig Chauvet in Levesville, nahe Chartrés die Gemeinschaft der Paulusschwestern, nachdem er aus dem Pariser Mutterhaus die Nachricht erhielt, dass es nicht möglich sei, Schwestern nach Levesville zu entsenden.

1708   übersiedelt die Gemeinschaft der Paulusschwestern nach Chartrès

1732    entsendet Kardinal de Rohan 5 Mädchen zur Ausbildung zu den Paulusschwestern nach Chartrès, da er sich entschlossen hatte eine elsässische Kongregation von Barmherzigen Schwestern ins Leben zu rufen.

1734    kehrten diese Schwestern nach Zabern/Bistum Straßburg zurück, um dort im Spital, das gleichzeitig als Mutterhaus diente, den Pflegedienst auszuüben. Begleitet wurden sie von zwei Schwestern aus Chartrés.

1737    wird Vincenz von Paul heiliggesprochen

1758    Vincenz von Paul wird der Gemeinschaft von Superior Jeanjean als Patron gegeben.

1827    erteilt König Wilhelm III. die Gutheißung der Verbindung des Kapuzinessenklosters mit einem zu gründenden Institut Barmherziger Schwestern.

1831    Übersiedlung des Landeshospitals in das Kapuzinessenkloster

1833    Päpstliche Genehmigung der Verbindung des Kapuzinessenklosters mit einem zu gründenden Institut Barmherziger Schwestern

1841    am 25.03. Gründung der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul zu Paderborn durch Bischof Friedrich Freiherr von Ledebur-Wicheln.
am 15.05. erhält die Gemeinschaft durch Bischof Ledebur die ersten Statuten.Bischof Friedrich Clemens Freiherr von Ledebur-Wicheln
am 30.08. stirbt Bischof Friedrich Klemens Freiherr von Ledebur-Wicheln
am 20.09. Tod der 1. Oberin Schwester Arbogasta Kaiser
am 19.11. Übernahme der ersten Filiale: Provinzialpflegeanstalt in Geseke

 

1842    am 22.01. erhält die Genossenschaft die Rechte einer juristischen Person
1842   
Ernennung von Schwester Johanna Gabriel zur zweiten Generaloberin (bis 1855)

1857    Verselbständigung der Kongregation in Hildesheim

1859    Die Generaloberin wird erstmals von den Schwestern gewählt

1864    am 11.11. Einweihung der ersten Mutterhauskapelle

1869    Überarbeitung der Konstitutionen und Beantragung der päpstlichen Approbation

1872    Belobigungsschreiben von Papst Pius IX. - Vorstufe für die spätere Päpstliche AnerkennungVincenzhaus Borchen

1893   Erwerb eines Gutes als Erholungshaus für Schwestern in Borchen

1901   Einweihung des St. Vincenz-Krankenhauses, Paderborn

1915   am 15.05. wird die Gemeinschaft eine Genossenschaft päpstlichen Rechts

1918   Erwerb des Gutes Rosenkranz, Paderborn

1926   Einweihung des Hospitals zum Hl. Geist in Bad LippspringeSchwesternaltenheim Bad Lippspringe

1938   Übernahme des St. Elisabeth-Krankenhauses, Niederwenigern

1953   Errichtung der Region "Heilig Kreuz" auf dem Eichsfeld (DDR) bis 1990

1958   Einweihung des Krankenhauses "Maria vom Stein" und des Schwesternerholungsheims in Rüthen

1960    Die Ordenstracht ändert sich

1961   am 08.12. Affiliation mit der Kongregation der Mission (Lazaristen

1965   am 05.01. Aussendung der ersten Missionarinnen nach Südkorea

1970   Zusammenschluß von zehn Genossenschaften Barmherziger Schwestern, die von Straßburg aus gegründet wurden zur Föderation Vincentinischer Gemeinschaften

1975   Konstituierung des Indien-Referates der Kongregationen Freiburg, Fulda, Heppenheim und Paderborn, Rückführung der indischen Schwestern der Paderborner Kongregation nach Manathavady/KeralaSt. Vincenz-Altenzentrum Paderborn

1976   Einweihung des St. Vincenz Altenzentrums, Paderborn

1979    Einweihung des Schwesternaltenheims "Haus Maria", Paderborn

1983   Übernahme der ehemaligen "Landesfrauenklinik" - jetzt: St. Vincenz-Frauen -und Kinderklinik

1985   am 17.06. Approbation der neuen Lebensordnung

1990   am 21.06. Verselbständigung der koreanischen Region und Errichtung einer Gemeinschaft bischöflichen Rechts

1991   Feier des 150-jährigen Bestehens der Gemeinschaft
Einweihung des Hospizes "Mutter der Barmherzigkeit", Paderborn

1994   Affiliation aller Gemeinschaften der Vincentinischen Föderation mit den Lazaristen und den Fille de la charitè

1995   Verselbständigung der indischen Gemeinschaft

Heute gehören unserer Gemeinschaft 320 Schwestern an, die in 22 Niederlassungen eingesetzt sind oder bereits im Ruhestand leben.

 

  

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