Wer im Glauben dient,
findet in jeder Seele einen Ort der Begegnung mit Gott.

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„Weil Zukunft Herkunft braucht“ – unter diesem Leitwort feiern die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul in Paderborn im Jahr 2026 das 185-jährige Bestehen ihrer Gemeinschaft.

Im Jahr 1841 kamen vier Schwestern aus Straßburg nach Paderborn, um im damaligen Landeshospital ein Institut Barmherziger Schwestern zu gründen und den kranken und armen Menschen in der Stadt zu dienen. Aus diesen kleinen Anfängen wuchs im Laufe der Jahrzehnte eine weit ausstrahlende Gemeinschaft, die in ihrer Blütezeit mehr als 2500 Schwestern umfasste und an vielen Orten des Erzbistums in Kirche und Gesellschaft wirkte.


Im Geist des hl. Vincenz von Paul, der sagt: „Liebe sei Tat“, wirken bis heute Schwestern der Gemeinschaft in der Kranken-, Alten- und Hospizpflege, der Betreuung von Obdachlosen, in der seelsorglichen Begleitung und in vielen weiteren Werken der Barmherzigkeit.

Versprechen für die Ewigkeit – Die Paderborner Vincentinerinnen im Wandel der Zeit

Es ist eine der elementarsten Fragen des Lebens: Was wollen wir hinterlassen? Das fragen sich auch die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincenz von Paul in Paderborn. Früher prägten sie das Stadtbild, heute bleibt der Nachwuchs aus. Junge Frauen entscheiden sich nicht mehr für ein enthaltsames Leben hinter Klostermauern. Zum 185-jährigen Jubiläum blicken die Schwestern zurück auf das, was sie aufbauten: Krankenhäuser, Psychiatrien, Pflegeeinrichtungen und vieles mehr. Sie geben aber auch einen tiefen Einblick in ihr spirituelles Leben und zeigen auf, was unsere weltliche Gesellschaft heute vielleicht verlernt hat: einander zu nehmen, wie wir sind, Kompromisse zu schließen, Gemeinschaft zu leben. Es ist die wahrscheinlich letzte Gelegenheit, einen Blick hinter ihre Klostermauern zu werfen.

Der Kinofilm wird am 15. März 2026 um 18:00 Uhr im POLLUX BY CINEPLEX in Paderborn veröffentlicht. Kartenvorverkauf ab dem 01. Februar 2026

Ziele und Auftrag

Die Barmherzigen Schwestern glauben, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist, dem es bestimmt ist, in Fülle zu leben. Deshalb sehen sie ihren vornehmlichen Auftrag damals wie heute Menschen in Not zu helfen und an der konkreten Bekämpfung der Ursachen von Not und Armut zu helfen.

Im Geist des hl. Vincenz von Paul, der gesagt hat: „Unsere ganze Aufgabe ist handeln“.

So stehen die Barmherzigen Schwestern für

  • die Beseitigung materieller und seelischer Not durch „beherztes Zupacken“ und festen Glauben,
  • herzliche Begegnung mit Menschen in Not, weil Gott in jedem Menschen gegenwärtig ist,
  • Offenheit gegenüber den Ängsten und Sehnsüchten, die Fragen und Wünsche von Menschen in Not oder Krisensituation,
  • den Einsatz für ein menschenwürdiges Leben und materielle Sicherheit für Menschen in den armen Ländern der Erde,
  • Sorge und Beistand für Schwerkranke, Sterbende und deren trauernde Angehörige,
  • geistliche Begleitung für religiös suchende Menschen.

Durch die sinkende Zahl an Ordensmitgliedern sind sie auf die Hilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angewiesen, die im Geist des hl. Vincenz ihren Dienst weiter führen.