Kleine Winterwunder
Im Februar geht der Winter kalendarisch weiter, nachdem er uns Anfang des Jahres mit Glatteis und Schnee überrascht hat. Beim Gang durch die Landschaft fiel der Blick auf den Straßenrand, an dem der Raureif vertrocknete Blätter und Stängel verziert hatte. Dieses Bild zeigt ein filigranes Wunderwerk, das nur staunen lässt.

Jede Jahreszeit erfährt in der Natur eine besondere Prägung. Sie ist ein Schöpfungswerk Gottes, das sich auf vielfache Weise beobachten lässt seit Erschaffung der Welt! Wer achtsam durch das Leben geht, wird manches entdecken, dass seine Lebensweise beeinflusst.
Im Winter achten wir besonders auf zwei Lebensbedingungen, die für das Wohlbefinden des Körpers wichtig sind. Es ist die Erfahrung:
Der Winter mit seinen Kennzeichen und unterschiedlichen Verläufen ist in aller Welt bekannt und das seit uralten Zeiten. Ein Beweis dafür steht in der Bibel. Es sind die Texte im Buch der Psalmen, die Gottes Güte und sein Handeln für uns Menschen preisen. Mit Versen aus Psalm 147, 16-18 können auch wir Gott loben.
„Er spendet Schnee wie Wolle,
streut den Reif aus wie Asche.
Eis wirft er herab wie Brocken.
Vor seiner Kälte erstarren die Wasser.
Er sendet sein Wort aus
und sie schmelzen.
Er lässt den Wind wehen,
dann rieseln die Wasser.“
Foto: Heidi Bittner | Text: Sr. Ursula Bittner