Wer im Glauben dient,
findet in jeder Seele einen Ort der Begegnung mit Gott.

Meditation

Mariengedanken im Mai

Bei einem Gang durch die westfälische Stadt  Soest mit mehreren Kirchen und Kapellen führte der Weg auch zur Wiesenkirche „St. Maria zur Wiese“. Ihre gotischen Türme ragen weit über die Stadt hinaus. Der Grundstein wurde 1313 gelegt. Bunte Glasfenster lassen Licht herein. Einige Altäre zeigen Bilder aus der Heilsgeschichte.

Ein bedeutender Flügelaltar ist mit gemalten Bildern aus dem Leben Mariens gestaltet. In der Mitte steht auf blauem Hintergrund eine Marienfigur mit dem Jesuskind. Es hält eine kleine, goldene Kugel in der Hand, ein Bild für unsere Erde.

Von Maria gehen Strahlen aus, die mit einem Blütenkranz umgeben sind. Ihre Ausstrahlungskraft hat vieles bewirkt, bis in unsere Gegenwart hinein, zur Glaubensstärkung der Christen:

bei uns und in vielen Ländern.

Im Monat Mai wird besonders an Maria gedacht. Dieser Monat ist die Jahreszeit, die überall in der Natur aufblühendes Leben zeigt. Etwas ganz anderes entstand damals durch Maria, denn mit ihrem Ja   zur Botschaft des Engels wurde Gott Mensch.

Auch wir können:

Von Maria lernen,
ein Ja zu sagen,
auf Gott zu vertrauen,
denn für IHN ist
nichts unmöglich!

Foto: Heidi Bittner | Text: Sr. Ursula Bittner