Wer im Glauben dient,
findet in jeder Seele einen Ort der Begegnung mit Gott.

Meditation

Ostern, ein Fest der Hoffnung

Der Monat April beendet mit seinem Beginn die Fastenzeit dieses Jahres und leitet mit dem Karfreitag den Osterfestkreis ein.

Das Ergebnis der Auferstehung Jesu bewegt Christen in ihrem Glaubensleben und schenkt Hoffnung auf ewiges Leben nach dem Tod.

Dieses Fenster in der Pfarrkirche von Schwende im Appenzeller Land/CH zeigt den Auferstandenen in rotem Gewand.

Seine Wundmale sind an Händen und Füßen zu erkennen. Die linke Hand umfasst einen Stab mit einer Siegesfahne, einem Zeichen für den überwundenen Tod und damit für die Auferstehung.

Am unteren Bildrand ist einer der Wächter zu sehen. Er scheint wach geworden zu sein und erhebt seinen Arm, während der Blick zum Auferstandenen wandert.

Ein Bein ist schon angewinkelt, wie bereit zum Aufstehen.

Dieser wach gewordene Wächter kann für uns Christen eine Botschaft sein, dass wir auf unserem Glaubensweg die Begegnung mit dem Auferstandenen nicht verschlafen, dass wir uns in der Osterzeit wieder neu aufrichten und ausrichten auf ein Leben mit und bei Gott, jetzt und in Ewigkeit.

Wenn die Osterglocken das Osterfest einläuten, dann schenke Gott uns und allen Menschen einen freudigen Blick auf die Botschaft des Auferstandenen, denn er verspricht ewiges Leben.                      

In diesem Sinn: Frohe Ostern.

Foto: Heidi Bittner | Text: Sr. Ursula Bittner