Kornfelder schenken Hoffnung

Wer im Erntemonat August durch die Landschaft wandert oder fährt, wird immer wieder über reifende Getreidefelder schauen, so wie auf diesem Bild: ein großes Weizenfeld unter blauem Himmel. Vielseitige Gedanken können aufsteigen.

Staunen
über die Vielzahl der Halme und Ähren
mit den unzählbaren Getreidekörnern.

Dankbarkeit
für Sonne und ausreichend Regen, die das
Wachstum der Saat ermöglicht und begleitet haben.

Rückblick
auf die Arbeit vieler Menschen bei der
Bearbeitung des Ackerbodens und beim Säen.

Erinnern
an die verschiedensten Nahrungsmittel, die
aus den Getreidekörnern hergestellt werden können.

Sorgen
um gelagerte Getreidemengen in der Ukraine
mit verschiedensten Auslieferungsschwierigkeiten.

Hoffen
und wünschen, dass es für alle Menschen genug tägliches Brot gibt,
besonders in den Kriegs - und Krisengebieten der Erde.

Im ´Vater unser`, dem Gebet, das uns Jesus zu beten gelehrt hat, heißt es:
"Unser tägliches Brot gib uns heute".

´Unser` Brot heißt es,
also nicht nur mein Brot!

´tägliches` bedeutet:
für jeden Tag des Lebens.

´Brot` wird zum Begriff
für alle Nahrungsmittel.

Das ´gib ist eine Bitte
an Gottes Barmherzigkeit.

´uns` meint alle Menschen,
da Nahrung Leben erhält.

Für das ´heute` bitten
meint den konkreten Tag

So lasst uns immer wieder in diesem Sinn beten und bitten:
Unser tägliches Brot gib uns heute!

 

Foto: Heidi Bittner
Text: Sr. Ursula Bittner